Mehr Sport treiben mit Visualisieren – Der Wochentipp 6

Mehr Sport treiben mit Visualisieren – Der Wochentipp 6

Mehr Sport treiben mit mentalem Training und Visualisieren, wer möchte dies nicht?

Falls Du Dir vorgenommen hast mehr Sport zu treiben, bist Du hier genau richtig. Jede Woche gibt Dir das Team von KOPFSACHE SPORT einen sportpsychologischen oder mentalen Trick, der Dich beim „mehr Sport treiben“ unterstützt.

Der Entschluss „mehr Sport zu treiben“ kennt fast jeder. Laut verschiedenen statistischen Erhebungen will jeder Dritte „mehr Sport treiben“, d.h. Du bist nicht alleine! Doch bei der Umsetzung hapert es meistens. Hier helfen Dir die mentalen Kniffe von KOPFSACHE SPORT.

Mentaler Trainings-Wochentipp: Visualisieren

Nachdem wir letzte Woche das Barrieren-Management und den Umgang mit dem inneren Schweinehund angesprochen haben, wollen wir heute eine sehr bekannte mentale Trainingsform, das Visualisieren, anschauen.

Ein sehr bekanntes und viel angewandtes, mentales Training ist im Sport das Visualisieren von erwünschtem Erfolg oder Zielzuständen. Das heißt: der Sportler stellt sich bildhaft vor, wie er einen wichtigen Wettkampf gewinnt oder ein Training erfolgreich absolviert hat.

Dabei sieht er sich nicht nur, sondern versucht sich auch richtig in die Situation hinein zu fühlen, indem er sich überlegt: Was er hört. Was er riecht. Was er spürt. Und was für Emotionen er empfindet.

Dieses mentale Training kann auch sehr gut angewandt werden um den inneren Schweinehund zu überwinden. Ziehe Dich dafür 2 Minuten in einen ruhigen Raum oder eine ruhigere Ecke zurück. Schliesse Deine Augen, und atme 5 bis 10 Mal ruhig durch die Nase ein und ganz langsam wieder aus.

Dieser kurze Moment gehört Dir. Du kannst Dich vollkommen auf Deine inneren Bilder konzentrieren. Jetzt stell Dir vor, wie Du erfolgreich eine Trainingseinheit absolviert hast. Was siehst Du? Wie fühlst Du Dich? Was hörst Du? Wo bist Du? In welchem Raum oder welcher Umgebung? Welche Personen sind noch dabei? Was tust Du danach, um Dich zu belohnen? Was riechst und schmeckst Du?

Stelle Dir diesen Moment in all seinen Facetten vor und geniesse das erfolgreich abgeschlossene Training! Male Dir diese Bilder 1 bis 2 Minuten aus und dann versuche in das Training selber hineinzugehen und zu schauen: Wo fühlst Du Dich richtig gut? Und zu welchem Zeitpunkt macht Dir das Training am meisten Spass?

Versuche diese Momente auch mit all Deinen Sinnen wahrzunehmen und Dir vorzustellen.

Diese kleine und einfache Übung kann Dir stark dabei helfen, wenn Du einmal nicht mehr so motiviert bist und der innere Schweinehund stärker ist. Übe diese Übung – zuerst 5 Mal an einem ruhigen, ungestörten Ort zu Hause. Dann, nach 5 Mal üben, kannst du sie im Alltag anwenden.

Wenn Du das nächste Mal nicht so motiviert bist, und der innere Schweinehund zuflüstert: „Ah, ich hab gar keinen Bock!“ Nimm Dir die 2 Minuten, suche einen ruhigen Ort auf, schließe die Augen und stelle Dir die Bilder eines erfolgreichen Trainings vor.

Ich bin überzeugt, dass auch Dir diese mentale Technik zum Erfolg verhelfen kann! Darum warte nicht auf Dein Glück, sondern nimm es heute selbst in die Hand!

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